FPÖ  Ortsgruppe W i e s

Freiheit
paper_airplane
Gemeinde

Bist du teppert ...
wos es net olles gibt: Geldverschwendung, Überschwemmungen etc.

EURO 170.000,00
für unnütze Ortsteil- bürgermeister

Schriftführertätigkeiten in Fachausschüssen auf Kosten von Überstunden, obwohl jeder Fachausschuss einen eigenen, unbezahlten  Schriftführer haben muss und auch hat

Hier wollte BGM Waltl ein Altstoffsammelzentrum errichten; siehe Video unten


Videovergrößerung und Text;  klick   >hier<

Inhaltsübersicht

>

Gemeinsam sicher in Wies

>

Der EU-Bauer

>

Aufsichtsbehörde gab
GR Ehmann Recht

>

Lernfähigkeit in Eibiswald

>

Bürgermeister bekam Abfuhr

>

Regierungsgebäude wird eingebunkert

>

Gesundheit; Dr. Moser

>

Gemeindeordnung beachten

>

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“

>

Lebt der Bauer, lebt das Land...

>

Hurra, die Schule brennt(nicht)

>

Terrorkrieger als "Flüchtlinge" bei uns

>

Unzensuriert lesen

>

Gemeinderatssitzungen

>

Kuriere der FPÖ Wies

>

Ortsteile der
Gemeinde Wies

>

Migration

>

Fotogalerie

>

Empfehlungen

>

Dr. Rudolf Moser - lesenswert

>

Staatsschulden-Uhr

>

FPÖ-TV

>

Gemeindeamtliche Mitteilungen und Kuriere

>

Senioren

>

“Rat auf Draht”

Für den Inhalt verantwortlich:

FPÖ – Ortspartei Wies
Kalkgrub 88, 8541 Schwanberg

Tel.: +43 664 2495313
Mail:  office@fpö-wies.at

Politische Partei
Ortsgruppenobfrau
GR Sabine Ehmann

Zu Text 1

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger!
Seit der Gemeindefusion ist die FPÖ mit Sabine Ehmann wieder im Gemeinderat Wies vertreten. Seither ist durch eine auffällig starke Oppositions- bzw. Prüfungsausschussarbeit ein Aufblühen der Kontrollfunktion in unserer Gemeinde spürbar.

Mag Gemeinderätin Sabine Ehmann als Vorsitzende des Prüfungsausschusse der machtgewohnten Bürgermeisterpartrei (LAW)  ”ein Dorn im Auge” sein, so lässt sie sich von ihrer enggagierten Prüfungstätigkeit und Opositionsarbeit in der Gemeinde nicht abhalten.

 

Einundzwanzig Menschen in Wies sind in ihrer Freizeit im Gemeinderat als Volksvertreter tätig. Sie haben  zu geloben, der Republik im Sinne der Gesetze treu,  gehorsam, unparteiisch, uneigennützig und nach bestem Wissen und Gewissen zu dienen.
Man sollte annehmen dürfen, dass allen Gemeindevertretern (Gemeinderat und -vorstand) auch bewusst ist, dass sie für ihr Handeln und Unterlassen zivil- und strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.
Wenn  Gemeinderätin Sabine Ehmann  – die auch Vorsitzende des Prüfungsausschusses  ist – der LAW und dem Bürgermeister Waltl  deshalb unbequem ist, weil sie ihre Funktionen gesetzeskonform ausübt, so ist es zulässig, ihnen   mindestens Pflichtvergessenheit oder Unwissenheit vorzuwerfen.

GR Ehmann: “Ich hätte Mitschuld, würde ich gesetzwidriges Handeln oder Unterlassen in der Gemeindepolitik nicht aufzeigen.
Wenn beispielsweise der Bürgermeister dem Gemeinderat über Tagesordnungspunkte nur dürftige Informationen gibt, und es  in der Folge  zu merkwürdigen Abstimmungsergebnissen zum Nachteil Einzelner oder der gesamten Gemeindebevölkerung kommen kann, oder Ausgaben ohne Beschlüsse getätigt werden, dann ist das anzusprechen”, so GR Ehmann, die in unzähligen Gesprächen von der Bevölkerung zu hören bekommt: “Die ... heben meistens gedankenlos ihr ‘Handerl’ im Sinne des Bürgermeisters (gemeint ist die absolute LAW-GR-Mehrheit) und betreiben eine ‘Drüberfahrpolitik‘, oft ohne Mitgefühl für wirkliche Anliegen.“
GR Ehmann sieht ihre Aufgaben als Funktionsträgerin in der Gemeinde unter anderem darin, politischen Schieflagen im Sinne der Allgemeinheit entgegenzuwirken und ist bemüht, am „Steuerrad“ der Gemeindepolitik kräftig mitzudrehen.

Und ihr Slogan als Vorsitzende des Prüfungsausschusses lautet:
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“

Video aufgenommen am 28. August 2017

 

Gemeinderätin Sabine Ehmann: Sabine Portrait1
 "Überschwemmungen müssten den Bürgermeister endgültig zur Besinnung bringen."
Gegen den jüngsten Versuch seitens der Gemeinde Wies, eine Grünfläche mitten in einem Wohngebiet (in Altenmarkt, Umgebung „Zierler Kreuzung“) in „Bauland für Sondernutzung“ umzuwidmen mit der Absicht, dort ein Altstoffsammelzentrum zu errichten, sprechen sich aus nachvollziehbaren Gründen viele Anwohner aus. Gestützt werden die Projektgegner auch von höheren Gewalten, denn diese muldenartige Wiesenfläche wird immer wieder von starken Überschwemmungen heimgesucht und darf eigentlich nicht in Bauland umgewidmet werden. Nun hoffen die Projektgegner auf ein Einlenken des Bürgermeisters. Gemeinderätin Sabine Ehmann unterstützt die Projektgegner mit Rat und Tat. So konnte sie eine Gewerbefläche erkunden und der Gemeinde als Alternative vorschlagen.

Zu Text 1GR Sabine Ehmann brachte mehrere Beschwerden bei der Gemeindeaufsichtsbehörde im Land ein.

Aufsichtsbehörde bestätigt Mängel in der Gemeinde Wies

 Kostenüberschreitungen:
Zu den von Gemeinderätin Sabine Ehmann vorgebrachten fehlenden Gemeinderatsbeschlüssen bei Kostenüberschreitungen gab Bürgermeister Waltl  in seiner Stellungnahme an, die Mehrkosten seien in der Gemeinderatssitzung am 26.01.2017 im Gemeinderat der Marktgemeinde Wies (nachträglich) beschlossen worden. Aus öffentlich-rechtlicher Sicht hätte er jedoch bereits im Vorfeld das zuständige Kollegialorgan – Anm: den Gemeinderat der Gemeinde Wies – mit dieser Angelegenheit befassen müssen.

Maßnahmen seitens der Gemeinde-Aufsichtsbehörde: “Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister Mag. Waltl, werden daher aufgefordert, die in der Steiermärkischen Gemeindeordnung (§§ 43 ff) festgelegten Wirkungskreise der Gemeindeorgane in Hinkunft sorgfältig zu beachten.”

Instandhaltungsmaßnahmen ohne Beschluss:
Bürgermeister Waltl veranlasste ohne vorangegangenen Beschluss eine Sanierung der Rathausstiege. Das ist nur bei Gefahr in Verzug legal. Eine nähere Darstellung, worin die Gefahr im Verzug konkret bestand, wurde von BGM Waltl nicht beigebracht.

“Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister Mag. Waltl, werden eingeladen, bei von Ihnen – infolge Gefahr im Verzug – angeordneten Maßnahmen zum einen kurz festzuhalten, welche Gefahr im Verzug vorliegt und zum anderen dem zuständigen Organ der Gemeinde hievon zu berichten”, lautet der Auftrag seitens der Aufsichtsbehörde.

Aushändigung von Sitzungsprotokollen des Prüfungsausschusses:
Ein weiterer Beschwerdepunkt von GR Ehmann war, dass Bürgermeister Waltl ihr als Vorsitzende des Prüfungsausschusses Protokolle von Prüfungsausschusssitzungen nicht vorschriftsmäßig aushändigt.

In der
Beschwerdebeantwortung seitens der Gemeindeaufsichtsbehörde wird er darauf aufmerksam gemacht, dass Bürgermeister gem. § 86 Abs. 5 Gemeindeordnung dazu verpflichtet sind.
Anmerkung: Auf Grundlage dieser Protokolle hat die Vorsitzende des Prüfungsausschusses dem Gemeinderat bzw. vor möglichen Zuhörern bei GR-Sitzungen (im öffentlichen Teil) auszugsweise zu berichten. Hält der Bürgermeister Protokolle zurück, schmälert er nicht nur  Frau Ehmann an ihrer Funktionsausübung, sondern unterbindet dadurch den Informationsfluss zum Gemeinderat und zur Bevölkerung.

In Titelseite einfügenVertrauen ist gut, Kontrolle aber besser
Feststellungen des Prüfungsausschusses:

Bei der Sitzung am 08.06.2016 wurden die Essen nach den Gemeinderatssitzungen überprüft; diese sollen auf die Verfügungsmittel des Bürgermeisters umgebucht werden. Die Abrechnung des Geh- und Radweges wurde ebenfalls geprüft.
Bei der Sitzung am 24.10.2016 wurden die Auftragsvergaben beim Straßenbau geprüft. Es wurde festgestellt, dass Kostenüberschreitungen teilweise nicht beschlossen wurden bzw. teilweise Gemeinderatsprotokolle dahingehend nicht vollständig sind. Beim Geh- und Radweg Teilstück mit Brücke fehlt über den Mehrbetrag von € 36.248,43 ein Gemeinderatsbeschluss.
Dasselbe gilt für die Mehrkosten in der Höhe von € 13.013,77 bei der Herstellung des Gehsteiges in Wernersdorf. In Summe liegen erhöhte Baukosten im Ausmaß von EURO
106.103 vor, welche in keinem Gemeinderatsbeschluss genehmigt wurden. Obfrau GR Sabine Ehmann stellt fest, dass zur letzten Anfrage an den Bürgermeister bzgl. Bedarfszuweisungsmittel udgl. noch keine Stellungnahme abgegeben wurde. Obfrau GR Sabine Ehmann möchte bis zur nächsten Gemeinderatssitzung Antworten auf alle ausstehenden Fragen. Besonders hinsichtlich der nicht rechtmäßigen Verwendung von Bedarfszuweisungsmittel wird um Aufklärung und eine schriftliche Stellungnahme gebeten.
Fazit:
Bürgermeister Waltl gibt zu, dass die Bedarfsmittelmittelzusagen generell auf den Radweg- und Straßenbau gelautet haben, aber die erhaltenen BZ-Mittel nicht streng für den Geh- und Radweg an der B76 verwendet wurden.

Offenheit, keine „Versteckspiele“
Tatsache ist, dass Tagesordnungspunkte für Gemeinderatssitzungen vom Vorstand erstellt werden. Dieser hat die Pflicht, dem Gemeinderat vor jeder Sitzung eingehende Informationen über die Tagesordnungspunkte zu geben. Praxis ist, dass zumindest ein Teil der Gemeindeäte nur andeutungsweise und kurzfristig Auskünfte erhalten. Auch wurde der Bürgermeister in einer Beschwerdebeantwortung seitens der Gemeindeaufsichtsbehörde darauf aufmerksam gemacht, dass er gem. § 86 Abs. 5 Gemeindeordnung dazu verpflichtet ist, der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (GR Sabine Ehmann) vor Gemeinderatssitzungen die Protokolle von Prüfungsausschusssitzungen auszuhändigen. Auf deren Grundlage hat GR Ehmann als Vorsitzende des Prüfungsausschusses dem Gemeinderat bzw. möglichen Zuhörern bei GR-Sitzungen (im öffentlichen Teil) auszugsweise zu berichten. Der Bürgermeister ignoriert diesen Auftrag bereits monatelang und hebelt dadurch ausgefuchst die Möglichkeit einer öffentlichen Berichterstattung aus. So entschwinden Tagesordnungspunkte oft in rätselhafter Weise unter „nicht öffentlich“. „Dadurch wird u. a. den Freiheitlichen die Eventualität einer umfangreichen Berichterstattung genommen“, kritisiert Josefine Pfäffli von der FPÖ Wies. Gemeinderätin Sabine Ehmann fordert eine möglichst offene Gemeindepolitik und hält fest. “ Wenn die selbst bezahlten Aussendungen der FPÖ-Wies beziehungsweise deren wahrhafte Berichterstattung insbesondere von der Bürgermeisterpartei (LAW) eingebremst wird, so bleibt den Gemeindebürgern kaum anderes übrig, als Gemeindenachrichten aus den amtlichen Mitteilungen wie „geMEINsam WIESuell“ zu entnehmen. Die sind allerdings vergleichbar mit einer zensurierten „Hofberichterstattung“ und führen uns vor Augen, wie es sich eine Bürgermeisterfraktion richten kann, auf Steuerkosten sich selbst darzustellen.

1

 Bericht in der “Kleinen Zeitung” am 17.2.2017

IMG_Ink_LI

Kanalgebührenverrechnung
Auf Anfrage von GR Sabine Ehmann, ob mit einzelnen Gastwirten Kulanzlösungen hinsichtlich der Kanalgebührenverrechnung  vereinbart wurden, teilte BGM Waltl mit, dass die Anzahl der Sitzplätze laut Gewerbehörde nicht in jedem Fall für die Berechnung  übernommen werden konnten (Anmkg: Bspw. bei Saisonbetrieben). Anpassungen nach erneuten Überprüfungen seien   vorgenommen worden. Kulanzlösungen  soll es angeblich keine gegeben haben.

Michael MatijczukMichael Matijczuk FPÖ Wies


Steuergeld könnte sinnvoller eingesetzt werden!

Hannes Mörth trat  als Ortsteilbürgermeister von Wernersdorf zurück. Gemeinderätin Sabine Ehmann hoffte,  die Gemeinde Wies werde   auf dessen Nachbesetzung verzichten – leider nein. Fraz König,  “LAW-Gemeinderat” in Wernersdorf wurde von seiner Partei als nachfolger auf den unnützen, gut honorierten Sessel gehoben.

Bei der Gelegenheit hätte auf die Nachbesetzung dieses gut honorierten Postens verzichtet werden können, wie derartig jüngst in der Gemeinde Eibiswald vorgegangen wurde. 
 

Auf der Homepage der LAW ist „aufgeblasen“ zu lesen: „… in beiden Fällen möchten wir euch ein großes Dankeschön aussprechen. Bei dir Hannes (Mörth)  möchten wir uns vor allem für die Zusammenarbeit und deine Unterstützung im Zuge der Gemeindefusionierung bedanken. Bei dir Franz (König) möchten wir uns bedanken, dass du das Amt des Ortsteilbürgermeisters übernommen hast – “na net” …! Die Gemeindebürger – insbesondere jene im Verwaltungsbereich Wernersdorfer/Wielfresen –  werten das als Postenbesetzung auf Volkskosten. Von vielen Seiten ist zu hören, dass ein Bürgermeister, zwei ortsansässige Vizebürgermeister und mehrere Gemeinderäte  zum Vorbringen von Anliegen mehr als ausreichend sind. „Einerseits sträubt sich der Bürgermeister bzw. seine LAW u. a. aus finanziellen Gründen dem Antrag von Gemeinderätin Sabine Ehmann – auf Zuerkennung einer Familienförderung nach dem „Berndorfer Modell“ –  zuzustimmen. Andererseits leistet sich die Gemeinde weiterhin zwei hoch bezahlte, der Bürgermeisterpartei angehörende Ortsteilbürgermeister“, so Michael Matijczuk von der FPÖ Wies.

"Fake News" >>>
Bezug “WIESuell aktuell”, 249. Ausgabe, Mai 2017:

Es ist merkwürdig, wie BGM Waltl den Tatsachenbericht im jüngsten Rundschreiben der FPÖ Wies kommentiert. Mit “Fake News” wirft er der FPÖ vor, “Lügenpresse” zu betreiben. Mit einer fadenscheinigen Gegenerklärung versucht Waltl die Feststellung der Freiheitlichen – “die Gemeinde ist knapp bei Kasse” –  derart zu widerlegen, dass dies kaum ein Bürger nachvollziehen kann.
GR Sabine Ehmann:
“Geschätzte Wieserinnen und Wieser. Ich beobachte die Finanzpolitik der Gemeinde Wies sehr aufmerksam und nehme als Gemeinderätin und Vorsitzende des Prüfungsausschusses meine Aufgaben mit bestem Wissen und Gewissen wahr. Ich bzw. die Ortsgruppe Wies hat keinen Grund, in den Aussendungen oder auf der Homepage Unwahrheiten zu verbreiten! In der Tabelle unten können Sie sich selbst von der relativ hohen Verschuldung der Gemeinde Wies überzeugen. Und welche Unsummen für jährliche Kreditzinsen aufgebracht werden müssen, das kann sich jeder vorstellen.

Gemeindeschulden

Sabine EhmannMarktgemeinde Wies:

Der Schuldenstand betrug im Jahr 2015 mehr als 11,6 Millionen EURO;
im Vergleich zu anderen Gemeinden ist das sehr hoch!

In der Tabelle links können Sie die Gemeinde Wies mit anderen vergleichen und sich selbst ein Bild über deren Finanzen machen.

Gemeinderätin Sabine Ehmann:

“Geplante Anschaffungen, Projektaus- schreibungen und -vergaben werde ich besonders ins Auge fassen, denn dort sehe ich neben anderen Maßnahmen große Einsparungsmöglichkeiten, ohne gegenständliche Einbußen in Kauf nehmen zu müssen.”
Ehmann will in dem Zusammenhang den Bürgermeister fortlaufend in die Pflicht nehmen, vor wichtigen Abstimmungen alle Gemeinderäte über  jeweilige Sachverhalte umfassend zu informieren. Auch müsse  ihnen die entsprechende Zeit für Selbsterkundigungen eingeräumt werden, um im Gemeinderat mit gutem Wissen und Gewissen im Sinne der Wirtschaftlichkeit abstimmen zu können.

Bist du deppert…“
Zu Text 2; Werner Koch, FPÖ WiesGeldverschwendung in der Gemeinde Wies im kleinen und großen Stil, auf Kosten der Menschen in der Gemeinde.
Gemeindeangestellte werden auf Kosten von Überstunden den Fachausschüssen für die Erstellung von Sitzungsprotokollen beigestellt, obwohl jeder Fachausschuss einen eigenen Schriftführer aufweisen muss und auch nominiert hat.
Eine Ausnahme betreibt der Prüfungsausschuss, dem GR Sabine Ehmann vorsteht; er setzt seinen eigenen, ehrenamtlichen Schriftführer ein, wie es sein soll und der Sparsamkeit entspricht. Beim Verkauf des Sportplatzes und der umliegenden Grundflächen in Steyeregg ist am Ende mit großer Wahrscheinlichkeit kein nennenswerter Ertrag zu erwarten – wenn überhaupt. Dem derzeitigen Erlös aus dem Grundverkauf von 87.814,- EURO stehen Ausgaben von mehr als 138.000,- EURO an Aufschließungskosten gegenüber, die von der Gemeinde getragen werden.

 

Es ist zu befürchten, dass die Einnahmen aus dem Verkauf der restlichen Grundbestände diesen Unterschied nicht ausgleichen können. Statt einen möglichst hohen Reingewinn aus diesen Veräußerungen zu erzielen, wird die Gemeinde am Ende eine Fehlwirtschaft feststellen müssen.
Die Steuergeldverschwendung von EURO 170.000,- für unnütze Ortsteilbürgermeister kann nicht oft genug aufgezeigt werden. Anmerkung: Eibiswald geht mit gutem Beispiel voran, wo die Anzahl der Ortsteilbürgermeister von 6 auf einen reduziert wurde.Sulmklammweg: Seit Oktober vorigen Jahres versucht die Gemeinde für den Sulmklammweg ein öffentliches Wegerecht durchzusetzen. Unzählige Gespräche zwischen Gemeinde (stets im Beisein ihres Anwaltes) und den Grundbesitzern, führten bislang zu keinem Vertragsabschluss. Statt den ehrenamtlichen Gemeinde-Infrastrukturausschuss zur Ausarbeitung eines von beiden Seiten akzeptablen Vertragskonzeptes zu beauftragen, leistet sich die Gemeinde auf Kosten der Bürger abenteuerliche Anwalts-Honorare.

 

Wenn Herrschsucht und Herrendienste zu unglaublichen Verhaltensweisen führen … Ehmann  Sabine

Bei jeder konstituierenden Sitzung haben die Gemeinde- vertreter die gewissenhafte Beachtung der Gesetze zu geloben nach bestem Wissen und Gewissen, unparteiisch und uneigennützig etc.
Für mich, als „Organwalterin“ (Gemeinderätin und Vor- sitzende des Prüfungsaus- schusses) ist dieses Gelöbnis stets Leitbild bei der Ausübung meiner Funktionen in der Gemeinde. Und ich genieße bei den Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern in diesem Zusammenhang indessen ein hohes Maß an Vertrauen. Gleichwohl bedeutet die Ausübung eines derartigen Amtes auch Verantwortung zu tragen und ist damit nicht zuletzt die Pflicht verbunden, Rechenschaft über ein bestimmtes Handeln ablegen zu müssen. Die Verantwortlichkeit der Organwalter besteht darin, dass sie in dieser Funktion für ihr Organverhalten, sei es in Form von aktivem Handeln oder Unterlassen, einzustehen haben unter Androhung einer straf- und zivilrechtlichen Haftung!
Um auf den Punkt zu kommen:
In der amtlichen Mitteilung „geMEINsamWIESuell“ (Ausgabe Jänner 2017, Nr. 245) wird zur FPÖ- Aussendung vom Dezember 2016 Stellung genommen. Darin wird mir auf Seite 3 vorgeworfen, meine Aktionen als Obfrau des Prüfungsausschusses zu überziehen.
Auch wird behauptet, der Prüfungsausschuss hätte dem Bürgermeister bzw. der Gemeindeführung bis dato keine Prüfergebnisse vorgelegt. Über diese will die Gemeindeführung erst mittels FPÖ-Aussendung unterrichtet worden sein.
Das ist eine glatte Unwahrheit!
Wahr ist, dass die protokollarische Übermittlung vom Prüfungsausschuss an die Gemeindeführung fortlaufend erfolgte und die Prüfergebnisse auch im Gemeinderat nachweislich diskutiert wurden.

 

Wenn behauptet wird,  der aus Anlass der Gemeindefusionierung in Wies eingesetzte Kommissär habe die Rechnungsabschlüsse geprüft, dann  gut so.   Aber der Kommissär prüfte nicht im Sinne des Prüfungsausschusses  sondern lediglich als kurzfristig eingesetztes Verwaltungsorgan in der Gemeinde Wies. Bei dieser Aussage (er habe geprüft) werden „Äpfel mit Birnen“ verwechselt.
Ebenso daneben geht die Kritik, der Prüfungsausschuss hätte diverse Projektkosten beanstandet.
Richtig ist, dass der Prüfungsausschuss nicht diverse Investitionen anprangerte, sondern das Fehlen von Beschlüssen dafür – handelt es sich immerhin um eine Ausgabensumme über 111.000,00 EURO.
Auf Grund der übermächtigen Bürgermeisterfraktion „LAW“, im Gemeinderat wie auch Prüfungsausschuss, braucht es meinerseits – als aktive Oppositionspolitikerin – große Anstrengungen zur Durchsetzung meiner Belange. Besonders deshalb, weil sich LAW-Mandatare bei ihrem Stimmverhalten im Gemeinderat sowie Prüfungsausschuss dem Bürgermeister mit seinen Ansichten verpflichtet fühlen, seine Machtfülle zu stützen ohne Rücksicht auf ihre Verantwortungspflicht.
Es gehört zu meinen Rechten und Pflichten, die Bevölkerung von den Geschehnissen in der Gemeinde zwecks Meinungsbildung aufzuklären. Dazu dienen auch unsere fraktionellen Rundschreiben, die wir im Gegensatz zu „geMEINsamWIESuell“ nicht aus der Gemeindekasse finanzieren können.
Statt seitens der Gemeindeführung auf meine berechtigten Anträge und aufgezeigten Auswüchse bzw. Mängel im Interesse der Bürger entsprechend eingegangen wird, wirft man mir in „geMEINsamWIESuell“ eine populistische Linie vor.
Es ist dies ein billiges Ablenkungsmanöver, das nicht nur von mir, sondern von den Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern durchschaut wird und gewiss Anlass zum Grübeln gibt, in welcher Art Demokratie wir leben.

Ihre GR Sabine Ehmann